Kühlschmierstoffe - Gefahren und ihre Vermeidung

Bei der heute geforderten, stetig steigenden Produktivität in der Fertigung von Metallteilen müssen Werkzeugmaschinen mit hohen Vorschüben und maximalen Schnittgeschwindigkeiten arbeiten. Dies bedingt hohe Drehzahlen und damit starke Wärmeentwicklung an den Werkzeugen. Die erforderliche Kühlung wird in der Regel erreicht, indem man bei der Bearbeitung große Mengen Kühlschmiermittel zuführt. Im folgenden Text werden Gefahrenbereiche beschrieben und die Vermeidung und Vorbeugung deutlich gemacht.

Kühl- und Schmierwirkung

Neben den allgemein bekannten Kühlschmiermitteln gibt es reine Schmiermittel, die bei geringen Schnittgeschwindigkeiten ergo bei geringerer Wärmeentwicklung, wie etwa beim Gewindeschneiden von Hand im Schraubstock, beim Reiben oder beim Räumen eingesetzt werden. Ihr Nutzen hierbei ist rein die Schmierung, ein Augenmerk ist jedoch auf die benötigte hohe Druckfestigkeit zu legen. Eine zusätzliche Kühlwirkung wird bei höheren Schnittgeschwindigkeiten, wie etwa der maschinellen Bearbeitung, benötigt. Diese Kühleigenschaft kann, vor allem beim Zerspanen mit geometrisch unbestimmter Schneide, sogar in den Vordergrund treten.

 

Das Spanen mit hohen Schnittgeschwindigkeiten ist das Speilfeld der wassermischbaren Kühlschmierstoffe (KSS). Hier unterscheidet man Lösung und Emulsionen. Lösungen, die vor allem kühlen, werden vornehmlich beim Spanen mit geometrisch unbestimmter Schneide eingesetzt. Emulsionen werden beim Spanen mit geometrisch bestimmter Schneide, speziell also beim Bohren, Drehen und Fräsen eingesetzt. Das Wasser der Emulsion kühlt und schwemmt Späne fort, das Öl sorgt für die Schmierung.

An KSS-Öle werden ähnliche Anforderungen gestellt, wie an Schneidöle: Sie müssen gut schmieren und dabei druckfest sein, damit die Moleküle nicht von den hohen Drücken zerstört werden, die an den Schneiden entstehen. Dies wird durch chemische Zusätze erreicht. Weitere Chemie schützt die bearbeiteten Werkstoffe vor Korrosion und macht das Öl emulgierbar. Die Hangsterfer's Formulierung der Kühlschmierstoffe verspricht eine bis zu 25% gesteigerte Werkzeugstandzeit - Anwender berichten von bis zu 50%!

Risiken

Einige in anderen KSS enthaltenen Stoffe, sind gesundheitlich nicht unbedenklich; jedoch können die Risiken minimiert werden, wenn die Richtlinien, Sicherheits- und Herstellungsvorschriften für den Umgang mit und den Einsatz von wassermischbaren Kühlschmierstoffen, vor allem die TRGS (Technische Richtlinie Gefahrstoffe) 611, eingehalten werden. Mit Hangsterfer's machen Sie einen großen Schritt nach vorne, was die Minimierung von Risiken im Umgang mit KSS angeht.

 

Dafür zu sorgen ist Sache des Arbeitsgebers, der dabei von der beauftragten Sicherheitsfachkraft (Sifa) und von Ihrem Hangsterfer's Anprechpartner unterstützt wird.

 

Im Allgemeinen ist es ein großes Problem, dass die KSS durch schnelllaufende Werkzeuge vernebelt werden und Aerosole bilden. Diese gelangen beim Einatmen in den Körper. Aber auch durch Hautkontakt können Gesundheitsschäden entstehen, vor allem allergische Reaktionen. Unser S500-CF beispielsweise ist die richtige Investition in eine anwenderfreundliche Zukunft. Chlorfrei, nicht ätzend, nicht toxisch und nicht reizend und das bei höchster Performance.

 

Bis vor ca. 15 Jahren entstanden beim Einsatz von KSS Nitrosamine in großen Mengen. Sie bildeten sich durch Reaktion mit anderen Stoffen aus sekundären Aminen, die früher in größeren Mengen in Kühlschmierstoffen erhalten waren. Hangsterfer's verzichtet in alle seinen Produkten auf sekundäre Amine - zu 100%!

 

Gesundheitsschäden durch Allergene und andere Gifte können typischerweise durch den Hautkontakt mit dem flüssigen Kühlschmierstoff anderer Anbieter entstehen, aber auch das Einatmen der Aerosole birgt große Gefahren: Kühlschmierstoffe, die nicht der TRGS 611 entsprechen, können krebserregend sein und über das Einatmen der Aerosole Lungenkrebs verursachen. Schuld sind hier die bereits erwähnten Nitrosamine, die entstehen können, wenn das Mittel nicht der TRGS 611 entspricht und daher sekundäre Amine enthalten kann.

 

Verschwenden Sie keine weitere Ressourcen mehr und wechseln Sie zu Hangsterfer's! Clever Risiken vermeiden.

Einfacher und sicherer Umgang

Die gefährlichen Nitrosamine entstehen, wenn sekundäre Amine im Kühlschmierstoff-Konzentrat enthalten sind und mit Nitrit reagieren. Nitrit kann zum Beispiel im Wasser enthalten sein, welches man zum Anmischen der Emulsion verwendet.

 

Da die sekundären Amine keine Funktion ausüben, sondern lediglich prozessbedingt und unbeabsichtigt in die Kühlschmierstoffe gelangen, sind sie relativ leicht zu vermeiden und werden schon immer von Hangsterfer's vermieden. Fabian Russert, Vertriebsmitarbeiter bei Hangsterfer's Deutschland, kann daher beruhigen: »Durch Beachtung der TRGS 611, der korrekten Pflege und der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften lässt sich die Gefahr minimieren, wir beraten und schulen Sie und Ihre Mitarbeiter gerne.«

 

Wichtig ist also, das man nur KSS-Öle verwendet, die der TRGS 611 entsprechen und durch Messung sicherstellt, dass der Nitritgehalt der Emulsion 20 mg/l nicht überschreitet. Ferner sind schnelllaufende Werkzeugmaschinen, wie etwa CNC-Bearbeitungszentren, zu kapseln und mit Absaugeinrichtungen zu versehen, was ja bei Neuanlagen mittlerweile auch Vorschrift ist. Schutzvorrichtungen wie Türverriegelungen dürfen nicht umgangen werden. Allgemein darf der MAK-Wert für KSS in der Atemluft nicht mehr als 10 mg/m³ betragen und man sollte nach Möglichkeit nebelarme KSS-Öle mit hohem Flammpunkt verwenden.

 

Gegen die immer noch vorhandene allergene Wirkung schützt man sich am besten, mit einem Wechsel zu Hangsterfer's. Die unumstrittene Hautverträglichkeit wird ständig überprüft und kann von unseren Kunden bestätigt werden. Außerdem sind Verschmutzungen zu vermeiden und die Kühlschmierstoffe rechtzeitig austauschen.

Durch die biostabile Rezeptur unseres S500-Cf's haben Sie deutlich geringere Entsorgungskosten.

 

Durch überalterte und/oder verschmutzte Kühlschmierstoffe können zwar Gesundheitsgefahren eher weniger verursacht, jedoch die Arbeitsergebnisse beeinträchtigt und die Maschinen beschädigt werden. Stetige Überwachung ist daher enorm wichtig für die Prozesse.

 

Wichtig ist, dass alle Mitarbeiter mit dem sicheren Umgang mit Kühlschmierstoffen vertraut sind. Das erreicht man durch Instruktion, vor allem der Führungskräfte und durch Betriebsanweisungen. Wir schulen Sie gerne und beraten Sie bei Fragen im Umgang mit Kühlschmiermitteln.

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